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Photos © Christel Becker-Rau, Bild-Journalistin

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                D-50733 Köln

                Tel: 0172 2047426

                       

Kontakt zu Viola Roggenkamp über:

 

mail@viola-roggenkamp.de

 

Biographie:

Viola Roggenkamp wurde 1948 in Hamburg geboren und ist deutsche Jüdin. Sie studierte Psychologie, Philosophie und Musik, unternahm über mehrere Jahre ausgedehnte Reisen durch Asien und lebte eine Zeit lang in Indien sowie bis 1992 zwei Jahre in Israel. 1976 wurde sie freie Autorin der Wochenzeitung »Die Zeit«, für die sie über 25 Jahre regelmäßig schrieb. 1977 gehörte sie zum Gründungsteam der feministischen Zeitschrift »Emma«, für die sie bis 1992 als freie Reporterin tätig war. Neun Jahre war sie bis 2004 Autorin der Berliner »tageszeitung«.1996 erschien mit dem Interviewband »Von mir soll sie das haben Viola Roggenkamps erste Buchveröffentlichung. Sie sprach mit sieben Müttern über deren lesbische Töchter. Es ging um einmalige Begegnungen für jeweils einen Tag.

Schon in diesem Buch entwickelte Roggenkamp eine spezifische Form des literarischen Journalismus, indem sie die Aussagen ihrer Gesprächspartnerinnen in eine Art authentische Rollenprosa verwandelt. Diese Technik variierte sie in dem Buch »Tu mir eine Liebe. Meine Mamme« (2002), 26 Gesprächen mit jüdischen Nachgeborenen in Deutschland über ihre Mütter, Porträts, die zunächst in der »Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung« erschienen.

Ebenso in »Frau ohne Kind. Gespräche und Geschichten. Eine Tafelrunde« (2004). Darin lädt die selbst kinderlose Autorin zwölf Freundinnen zu einem mehrgängigen Menü (inklusive Rezeptangaben) zu sich nach Hause ein. Gegliedert in zehn Tischgespräche, erzählen die Gäste, von der Bankkauffrau über die Opernsängerin, Lehrerin, TV-Autorin, Uni-Dozentin bis zur Politikerin und Richterin, warum sie kinderlos sind. So entsteht nicht zuletzt ein bundesdeutsches Soziogramm.

2005 löste Viola Roggenkamp in der Thomas-Mann-Gemeinde kontroverse Reaktionen aus mit ihrem biographischen Essay »Erika Mann. Eine jüdische Tochter. Über Erlesenes und Verleugnetes in der Frauengenealogie der Familie Mann-Pringsheim«. Dazu schrieb die Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger in der »Literarischen Welt«: »Die Autorin hat mit ihren Überlegungen zum deutsch-jüdischen Verhältnis in der kulturellen Elite mit nicht geringem Mut in ein Wespennest gestochen

Die Frage nach der eigenen Herkunft und Prägung grundiert ebenso Roggenkamps erfolgreiches belletristisches Schaffen. Der 2004 erschienene Roman »Familienleben« wurde zum Bestseller. Darin schildert die 13-jährige Fania im Hamburg von 1967 den Alltag ihrer jüdisch-deutschen Familie mit all seinen Besonderheiten. Der Beziehung der Schoa-Überlebenden und Nachgeborenen ist die Autorin thematisch treu geblieben, wovon Romane wie »Die Frau im Turm« (2009) oder »Tochter und Vater« (2011) zeugen. In einem Interview zu diesem Roman sagte sie: »Wir alle haben es, ob wir wollen oder nicht, mit dem Vorleben unserer Eltern zu tun. Doch wonach will die Tochter, der Sohn fragen? Man fürchtet sich vor Zurückweisung, und man fürchtet sich davor, womöglich alles zu erfahren

(Claudia Jürgens/ www.wortbuero.com)

 

 

Viola Roggenkamp im Geschichtomat:

 

ein Film von Simon, Antonia, Jarla, Can und Emilou

 

https://www.youtube.com/watch?v=2h8pf8BhVTk

 

 

 

Viola Roggenkamp

 

Schriftstellerin und Essayistin

geboren in Hamburg

aus jüdisch-deutscher Familie

 

bis 2001 über zwanzig Jahre Zeit-Autorin

bis 2004 neun Jahre taz-Autorin

bis 1992 freie Reporterin für Emma

 

reiste und lebte mehrere Jahre

in Ländern Asiens und in Israel

 

Buchveröffentlichungen:

 

„Tochter und Vater“ (Roman, 2011)

 

„Die Frau im Turm“ (Roman, 2009)

 

„Familienleben“ (Roman, 2004)

 

„Erika Mann – eine jüdische Tochter. Über Erlesenes und Verleugnetes in der Frauen-Genealogie der Familie Mann-Pringsheim“ (Essay, 2005)

 

„Frau ohne Kind. Gespräche und Geschichten einer Tafelrunde“ (2005)

 

„Mein Bild von ihm“ – Lesbische Frauen erzählen von ihrem Vater (2004)

 

„Tu mir eine Liebe. Meine Mamme“ Mit einem Essay über jüdische Nachgeborene in Deutschland. (Portraits, 2002)

 

„Von mir soll sie das haben?“ – Portraits von Müttern lesbischer Töchter (1996)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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